Sterilisation

Bei einer Sterilisation werden die Eileiter unterbrochen, damit kein Ei mehr in die Gebärmutter gelangen kann. Dieser Vorgang muss von einem Chirurgen durchgeführt werden. Wenn Sie sich für eine Sterilisation als endgültige Lösung entschieden haben, beraten wir Sie auch gerne dazu und helfen Ihnen dabei, eine geeignete Klinik bzw. Arzt zu finden, der die Sterilisation durchführt. Allerdings sollten Sie bei Ihrer Entscheidung bedenken:
  • es sollte erst nach reiflicher Überlegung und nur in Absprache mit dem Partner entschieden werden
  • es sollte erst entschieden werden, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass Sie keine Kinder mehr haben wollen
  • ist es einen operativen Eingriff wert, der als solcher auch schon ein kleines Risiko in sich birgt?
  • haben Sie sich ausreichend über alternative Verhütungsmethoden informiert, die einen ebenso hohen Sicherheitsgrad aufweisen?
  • wäre eine Vasektomie, die einen viel kleineren und weniger invasiven Eingriff bedeutet, für den Partner nicht die bessere Lösung?
  • entscheiden Sie sich aus freien Stücken oder werden Sie vielleicht auf irgendeine Art unter Druck gesetzt?

Sicherheit

Der Pearl-Index liegt zwischen 0,1 und 0,3, d.h. er ist sehr gut.

Vorteil

Der Schutz vor einer Schwangerschaft ist dauerhaft und relativ gesichert.

Nachteil

Dieser Vorgang kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Außerdem erfolgt dieser operative Eingriff per Vollnarkose, die für sich genommen auch bereits einige Risiken und Nachwirkungen hat. Darüber hinaus können die Wechseljahre verfrüht einsetzen und es kann zu Blutungsstörungen kommen.

Verfahren

Eine Sterilisation wird unter Vollnarkose durchgeführt, der Eingriff selbst dauert meist nicht länger als 15 Minuten. Dabei werden die Eileiter mit einer kleinen Klemme unterbrochen. Da laporoskopisch operiert wird, bleibt oft nur eine kleine Narbe zurück.

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